Zentralbanken – die Geißel der Menschheit

Zentralbanken – die Geißel der Menschheit

24. Juni 2022 0 Von zusammen Verein

[von Marco Kubica]

Würden Sie freiwillig ein Geld annehmen und akzeptieren, von dem Sie heute bereits wissen, dass es nächstes Jahr weniger Wert sein wird?

Würden Sie ein Geld annehmen und akzeptieren, von dem andere die komplette Geldmenge steuern können? Oder dessen Preis (Zinsen) künstlich und planwirtschaftlich von Fremden bestimmt wird?

Oder dessen Verfügbarkeit von einer sehr kleinen Gruppe durch Erschaffen aus dem Nichts ermöglicht wird – nur eben nicht durch Sie?

Würden Sie freiwillig das schlechtere Produkt wählen, wenn Sie nicht dazu gezwungen würden? Und daraus resultierend, ist Auswahl nicht besser als ein (Zwangs-)Monopol?

Nicht? Warum akzeptieren Sie denn dann den Euro? Oder den Dollar? Oder den Schweizer Franken? Oder früher die Deutsche Mark?

Wir müssen also Geld neu denken. Geld hat einen Sinn. Geld dient als universelles Tauschmittel und kommt (bzw. soll) den Marktteilnehmern zu Gute. Und es ist wichtig für Arbeitsteilung, welche für Wohlstand sorgt. Wenn Sie Möbel verkaufen und beim Bäcker zum Frühstück einkaufen gehen, tun Sie sich schwer mit dem Bezahlen, wenn Sie nur Ihre Möbel anbieten können. Wieviel Brot wollen Sie für ein Möbelstück erhalten? Und was ist, wenn der Bäcker gar kein Möbel will oder braucht? So ist in der Geschichte das Geld entstanden – dezentral, im freien Markt. Ohne Institution oder König, Staat oder Bank. Einfach durch die Marktteilnehmer, welche erkannt haben, dass Sie ein von allen freiwillig akzeptiertes Tauschmittel brauchen. Zunächst wurde mit Muscheln oder Reis und anderen Dingen getauscht, später mit Silber und Gold. Der Vorteil davon war, es war begrenzt. Ein Kilo Gold ließ sich nicht aus dem Nichts vervielfältigen, und es war teilbar. Es war transportabel, verfaulte nicht, und es war im Handel der freiwillig agierenden Teilnehmer im Wert das Wert, was die Teilnehmer ihm an Wert beimaßen. Da es begrenzt war, war es auch Deflationär. Es ist kein Wunder, dass die Preise beispielsweise in den zweihundert Jahren bis 1914 keinen Preisunterschied durchlaufen haben. Das kam erst mit folgenden Ereignissen.

1913 mit der Gründung der FED (Federal Reserve) auf Jekyll Island nahm das Unheil seinen Lauf. Das größte Betrugs-, Raub- und Schneeballsystem der Welt wurde gegründet. (Fun fact, die FED gehört nicht dem amerikanischen Volk, sondern mehreren Privatbanken. Das Geld wird lediglich dem amerikansichen Staat / dem Volk geliehen).

1971, mit der Aufhebung der Goldbindung und der garantierten Eintauschmöglichkeit für Staaten Dollar gegen Gold durch Präsident Nixon um den Vietnamkrieg zu finanzieren, hat sämtliche Dämme brechen lassen.

Dazwischen und danach lagen mehrere für den normalen Menschen weitere nachteilige Veränderungen, die im alltäglichen Leben nicht immer groß auffallen, sie jedoch zum Sklaven dieses Geldsystems machen. Die große Mehrheit der Menschen (99,99%) durchläuft einen Vermögenstransfer indem das Vermögen von unten nach oben umverteilt wird. Das nennt man Cantillon-Effekt. Oder einfach Raub!

Es macht keinen Unterschied, ob wir über den US Dollar, den Euro, die Deutsche Mark oder andere sogenannte Fiatwährungen sprechen. Alle diese Währungen haben das gleiche schä(n)dliche Problem.

Das Mindestreservesystem, die fehlende Deckung und die daraus folgende unbegrenzte Vermehrbarkeit. (Eine Interessante Seite dazu ist: https://fiatmarketcap.com/)

Wenn heute ein Tisch 100 € kostet und man die Geldmenge verdoppelt (Fiat money, Fiat = es werde), ist es klar, dass der Tisch, der sich im gleichen Zeitraum nicht aus dem Nichts verdoppelt hat, plötzlich zweihundert Euro kostet. Das Geld verliert seinen Wert bzw. seine Kaufkraft. Es wird einem etwas weggenommen. Das darf man auch gerne beim Namen nennen: Enteignung, Raub und Betrug. Die Geldmenge ist nicht gedeckelt und wird seit jeher immer weiter aufgebläht. Geld, welches von Banken verliehen wird (in Form von Krediten) ist nicht das Geld, was Sparer auf Ihrem Konto haben, sondern ein vielfaches des tatsächlich gesetzlich vorgeschriebenen Eigenkapitals (Teilreservesystem). Was nun passiert, falls alle Anleger Ihr Geld abheben wollen und feststellen, dass nicht genug Geld da ist um alle Forderungen bedienen zu können, sollte jedem klar sein. Der bank run ist vorprogrammiert. Nicht nur deswegen gibt es Bestrebungen das Bargeld abzuschaffen und die Menschen in CBDCs (Central Bank Digital Currency – Digitales Zentralbankgeld) zu bringen. Somit gäbe es keinerlei Fluchtmöglichkeit mehr und man wäre in der totalen Kontrolle des Staates gefangen.

Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer. Früher konnte man mit einem Einkommen eine Familie ernähren.  Nur Zwei Beispiele, die die Menschen am eigenen Leib erleben und zurecht als negativ empfinden und anklagen. Sie sind jedoch nicht die Folge eines angeblich bösen Kapitalismus, sondern die Folge eines zentralbankgetriebenen, kommunistischen Zentral und Planungssystems, welches auf Zwang und Gewalt beruht. Gäbe es ein tatsächliches kapitalistischen Geldsystem (was in Wahrheit gar kein System wäre, siehe meinen letzten Beitrag), gäbe es Alternativen und das bessere Geldsystem würde sich aus natürlicher Ordnung heraus durchsetzen. Und dieses wäre sicherlich dezentral, gedeckt und begrenzt und freiwillig. Mit Edelmetallen (Gold und Silber) und Bitcoin gibt es bereits Alternativen. Nur werden diese natürlich von den Verfechtern des aktuellen Betrugs-Fiatgeldsystems bekämpft, da diese die Pyramide zum Einsturz bringen würden (oder werden).

Henry Ford sagte einmal (heißt es): Verstünden die Menschen das Geldsystem, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh. Wollen wir hoffen, dass es immer mehr begreifen und zu freien Alternativen greifen. So wie El Salvador es mit der Akzeptanz des Bitcoins zum Beispiel vorgemacht hat.